Ganz allgemein gibt es für die Monetarisierung einer Webseite folgende Möglichkeiten:

Bannerwerbung über GoogleAdsense und Co.

Du überreichst gewisse Werbeplätze an ein Netzwerk, welches diese Plätze dann an interessierte Werbende in einer Art Auktion versteigern. Für meinen Geschmack ist das allerdings nichts – denn es sieht meist unschön und billig aus, mindert dadurch eventuell das Vertrauen deiner Besucher in deinen Blog, und es ist erst ab einigen tausend Besuchern im Monat rentabel. Zudem möchtest du ja, dass die Besucher eins der Produkte, welche du mit deiner Seite bewirbst, kauft – und sie nicht für ein paar Cent wegschicken.

Dennoch gibt es Möglichkeiten, trafficreiche Nischenseiten zu erstellen, die einen hohen CPC haben und somit ganz ansehnliche Einnahmen generieren. CPC bezeichnet den durchschnittlichen Verdienst bei einem Klick auf den Werbebanner. Je nach Keywords und Branche sind die CPCs verschieden – während in Versicherungsbereichen mehrer Euro pro Klick eingenommen werden können, so sind es bei einer Affiliate Seite zu Badelatschen nur wenige Cents.

Ich persönlich halt es für schwierig, als Einsteiger über SEO so viele Besucher zu akquirieren, um mit solch einer Seite über Bannerwerbung großen Umsatz zu machen – aber möglich ist es, definitiv. Geeignete Nischen findest du u.a. beim Nischen-Detektiv günstig zu kaufen.

Direktvermarktung

Bannerwerbung Direktvermarkung auf einem BlogAuch die Direktvermarktung eignet sicher erfahrungsgemäß nur für trafficstarke Blogs mit klar definierter Zielgruppe. Hier ein klassisches Beispiel auf dem Blog männerwelt.info – unter den dortigen Einnahmeberichten könnt ihr auch in Erfahrung bringen, was der Betreiber des Blogs damit verdient. Da es wie bereits erwähnt, durchaus nicht trivial ist als Einsteiger über SEO solche Besucherströme zu generieren, bleibt diese Variante für uns eher unattraktiv.

Artikelplätze/Links

Es besteht auch die Möglichkeit, Artikel für Unternehmen/andere Webseiten mit integriertem Link auf seiner Webseite zu veröffentlichen. Je nach Reichweite können hier pro Veröffentlichung lukrative Vergütungen anfallen. Insbesondere für Blogger ist das eine hervorragende Einnahmequelle, die ich selbst auch gerne wahrnehme. Diverse Plattformen wie ranksider und rankseller machen es einem einfach, Interessenten zu finden.

Eigenes Produkt

Sicherlich lukrativ, aber für Anfänger ungeeignet. Warum? Weil es viel Arbeit und Zeit kostet, und du dir nicht sicher sein kannst, dass du es auch an den Mann/an die Frau bringen wirst. Du solltest meiner Meinung nach erstmal einige Seiten zum ranken gebracht haben und generell Erfahrungen im Online Marketing gesammelt haben, bevor du versuchst, ein Ebook oder einen Online-Kurs zu verkaufen.

Affiliate Marketing

Der ideale Weg, gerade für Einsteiger. Hier habe ich bereits ausführlich darüber geschrieben.

Klassischer Shop

Sehr aufwändig! Wir wollen ja passives Einkommen generieren, und unsere Arbeitszeit vom Verdienst trennen. Ein eigener OnlineShop benötigt etliche Stunden an Kunden- und Auftragsbetreuung in der Woche. Zudem benötigst du, je nach Vertriebsart, auch ein gehöriges Startkapital. Als Nebenjob ist das folglich nicht geeignet.

Kalkulation vor der Umsetzung ist sinnvoll

Bevor du eine Nischenseite umsetzt, solltest du dir im Klaren darüber sein, was du überhaupt damit maximal verdienen kannst. Ein Beispiel für Affiliate Marketing:

Dazu nehme ich beispielsweise 20% des maximal möglichen, themenspezifischen Google-Traffic (das betreffende Keywordset beziehe ich vom Google Keywordplaner), nehme dann eine fiktive Conversion von 5% (also jeder 20. Besucher tätigt einen Einkauf, der mir eine Provision bringt) und die durchschnittliche Provisionshöhe.

Eine vereinfachte Rechnung sieht dann wie folgt aus:

Die angestrebten Keywords können mir bis zu 20000 Besucher monatlich liefern. 20% davon sind 4.000 Besucher. 5% tätigen einen Kauf, also 200 Provisionszahlungen an mich. Das Produkt, welches ich vermittle, kostet im Schnitt 100€. Davon bekomme ich 5% Provision, wie dies typsicherweise auf amazon der Fall ist, also 5€. Folglich werde ich, sofern meine Seite sehr gut rankt und die Conversionrate von 5% auch tatsächlich eintritt, etwa 200 x 5€ gleich 1.000€ im Monat verdienen.

Selbstverständlich ist das nur eine grobe Rechnung, aber sie verdeutlicht denke ich recht gut die prinzipielle Vorgehensweise. Insbesondere wenn du Geld investierst, weil du z.B. die Texte schreiben lässt oder dir Links kaufst, musst du zu Beginn deiner Unternehmung möglichst genau den möglichen Gewinn kalkulieren, um das Risiko im überschaubaren Rahmen zu halten. Desweiteren möchtest du ja nicht deine Zeit verschwenden für eine Seite, die dir maximal 20€ im Monat einbringen kann.

Fragen wie immer gerne hier unten platzieren.

Done

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